Störangeln
Diese Fischart wird auch bei uns in Europa immer beliebter und in immer mehr Gewässern heimisch. Meistens sind es jedoch kommerzielle Teichanlagen, aber auch in den verschiedensten natürlichen Gewässern, wurden sie schon ausgesetzt. Eine kurze Beschreibung von Wikipedia: Die Störe (Acipenseridae) sind eine Familie großer bis sehr großer, primitiver Knochenfische. Sie leben in Europa, Nord- und Zentralasien und Nordamerika. Primär sind sie Meeresfische, die als Wanderfische zum Laichen in Süßgewässer aufsteigen. Die nordamerikanischen Schaufelstöre (Gattung Scaphirhynchus) und einige Populationen anderer Störarten, zum Beispiel vom Sterlet (Acipenser ruthenus) und vom nordamerikanischen See-Stör (Acipenser fulvescens),[1] bleiben ständig im Süßwasser. Störe ernähren sich vor allem von wirbellosen Tiere, die beiden größten Arten als ausgewachsene Exemplare vor allem von Fischen. Es gibt über 20 verschiedene Störarten, die sich in den letzten Mio. Jahren kaum verändert haben. Sie gehören zu den ältesten Tierarten überhaupt. Die verschiedenen Störgruppen setzen sich größtenteils aus den Hausen und den Schaufelstören zusammen. Die bekanntesten Arten sind der Sibirische Stör, Russische Stör (Waxdick), Hausen, Sterlet, Adriatischer Stör, weißer Stör, Sternhausen und Löffelstör. Jetzt einige Tipps für den Fang und was es dabei zu beachten gibt: Ausrüstung Es kommt natürlich in erster Linie auf das Gewässer an und dessen Beschaffenheit, aber normalerweise reichen eigentlich ganz normale Karpfenruten, oder härtere Spinnruten. Ich persönlich fische mit 2 ¼ lbs Karpfenruten. Die Rolle sollte mit min. 0,30 mm Schnur bespult sein – geflochtene Schnur ist nicht nötig oder empfehlenswert. Unsere Haken können ruhig etwas größer ausfallen – sie müssen nur unglaublich spitz sein, damit sie auch in dem harten Maul festhaken. Ich drücke auch immer die Wiederhaken an, was dem Fischmaul sicherlich zu Gute kommt! Als Rutenablage empfiehlt sich ein Rod Pod mit elektronischen Bissanzeigern – aber auch einzelne Rutenhalter sind genauso praktisch. Was ganz wichtig ist, das ist ein richtig GROßER KESCHER + eine möglichst lange Abhakmatte. Die „normalen“Klappkescher oder auch gängigen Karpfenkescher sind meistens zu klein – die Kescherarme sollten min. 1 m lang sein, sonst wird es ziemlich problematisch bei Fischen über 1,5m Länge. Als Abhakmatte sind Matten vom Wallerfischen bestens geeignet – sie sollten halt am besten auch gepolstert sein. Was ganz schlecht für den Fisch ist, ist das Herausheben an der Schwanzwurzel – dabei können gravierende Schäden an seinem Knochenskelett entstehen!!!!!!!!!!!! Zum Wiegen des Fisches verwendet man am besten auch einen Wiegesack vom Wallerfischen + ein Wiege-Dreibein – da tut man sich um einiges leichter, als wie wenn man den Fisch mit der Hand halten muß. Die Waage – ob analog oder digital – sollte schon bis zu 50 kg anzeigen. Die Störe halten sich eigentlich ziemlich ruhig auf so einer Abhakmatte und wir sollten sie so schnell wie möglich wieder zurücksetzen – besonders im Sommer und im Winter bei Minustemperaturen!!!!!!!!! Das Hältern des Fisches in einem Setzkescher oder Karpfensack sollte man eigentlich überhaupt nicht – der Fisch muß sich bewegen und schwimmen können – nicht in einem engen Sack eingesperrt sein! Wenn wir ihn zurücksetzen, dann sollten wir ihn nicht einfach nur ins Wasser setzen, sondern ihn vielleicht ein wenig am Schwanz festhalten, damit er gerade steht und sich nicht umdrehen kann. Manche Störe sind nach dem Drill so fertig, daß sie sich gerne auf den Rücken legen, wenn wir ihnen keine „Starthilfe“ zukommen lassen. Köder und Fang Die Fangmethoden sind eigentlich ziemlich simpel. Durch sein unterständiges Rüsselmaul frißt der Stör auch größtenteils am Boden. Wir können unsere Köder entweder an einer Durchlaufmontage oder auch mit Festblei anbieten. Der Biß zeigt sich ganz unterschiedlich – es kann ein „Herumspielen“ wie bei einer Brachse sein, oder auch ein Vollun, wie bei einem Karpfen. Als Köder sind Heilbuttpellets meine erste Wahl. Ich ködere sie immer an der Haarmethode an. Es gibt von der Firma Pelzer z.B. auch fertige Pellets-Hakenköder, die haben den Vorteil, daß sie sich nicht so schnell auflösen, wie die normalen Pellets – gefressen werden sie genauso gerne. Die Störe fressen eigentlich wie die Staubsauger an unserem Futterplatz und deshalb ist eine Kombination aus Pellet – oder Fischboilie – und einem PVA-Sack auch sehr empfehlenswert. Ich fische auch gerne mit einem Pellet + einem kleinen Pop Up – dann sthet der Pellet praktisch wie ein Schneemann über meinem aufgelöstem PVA-Strumpf/Beutel. Des weiteren lieben die Störe natürlich auch Fischfetzen, geräucherten Käse oder auch Rollmöpse. Besonders die großen Hausen fängt man besser auf Köderfischfetzen- oder ganze Köderfische. Wir müssen beim Störangeln natürlich auch immer mit anderen Fischarten rechnen, denn die Karpfen fressen die Pellets genauso gerne, als wie die Waller, Zander oder Hechte unsere Köderfische. Wenn mit Fischfetzen geangelt wird, dann sollte man trotzdem den Anschlag so schnell wie möglich setzen, damit der Fisch unseren Köder nicht schlucken kann. Das Hakenlösen, wenn er geschluckt hat, kann durchaus problematisch werden, da die meisten Störarten doch ein kleines Maul haben. Nach dem Haken des Fisches haben einige Störarten die Eigenheit, daß sie gleich aus dem Wasser springen. Deshalb sind auch weichere Ruten und monofile Schnur von Vorteil, die solche Fluchten weitaus besser abfedern. Wenn wir den Fisch dann am Ufer haben, dann kann es durchaus sein, daß er sich auf den Rücken dreht, weil er durch den Drill so erschöpft ist. Diese Fischart macht auf alle Fälle Spaß zu fangen – besonders wenn sie über 1,5m lang sind. Wer das nötige Kleingeld hat, der kann sich ja auch mal einen Urlaub am Frazer- oder Colorado River gönnen. Dort gibt es dann die ganz anderen Kaliber – genauso wie in Rußland. Deren Fang schaut auch ein wenig anders aus, was die ganze Ausrüstung betrifft. Wer aber hier in Deutschland, Frankreich oder Österreich dem Störfang nachgehen will, der kann sich über gute Gewässer ganz leicht im Internet informieren. Da gibt es jede Menge private Angelseen, die einen ganz hervorragenden Bestand beherbergen.
 
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